|
Flachdächer, die keine Nutzdächer sind (mit beschränktem Zugang), können ausgeführt werden wie folgt:
1. Mit der oberen Beschichtung/Deckung - mit der Dachmembrane - auf der Decke als Unterlage werden die in der Ausführungsunterlagen vorgesehenen Dachschichten aufgelegt, mit der DachGam-Membrane gedeckt und mechanisch an die Unterlage befestigt: - die Folienblätter der DachGam-Membrane SZ auf der vorbereiteten Unterlage ausbreiten, ohne sie zu dehnen, jedoch quer zu den Trapezblech-Kerben, Brettern oder der längeren Seite der rechteckigen Wärmeisolierungsplatten, - Blätter mit einer Überlappung von 10 cm; verlegen; davon werden 5 cm für die Schweißnaht- oder Klebenahtbreite, 4 cm für die Breite der Scheiben der Befestigungsteile und 1 cm für die Breite des Randbandes gebraucht, - jedes Blatt soll mechanisch an einem Randband befestigt werden. Die Entfernung zwischen den Befestigungsteilen beträgt 15 cm bis 50 cm, - Befestigungsteile werden mit dem nächsten Membranenblatt überdeckt und durch Pressschweißen (empfohlen) oder Zusammenkleben abgedichtet. Die Membranenblätter können mit einem Handwärmewerkzeug oder mit einem Pressschweißautomaten mit einer flachen Düse geschweißt werden. Um eine dichte Naht zu erhalten, soll man die beiden zu verbindenden Flächen gleichmäßig erwärmen und mit einer Silikonwalze zusammendrücken. Auch eine Klebenaht ist möglich. Eine Kalkulation der Anzahl von Befestigungsstellen soll nach der Anforderungen der Norm PN-77/B-02011 Windbelastung durchgeführt werden. Die Methode der Verankerung soll jeweils durch den Entwurfsplaner ausgewählt werden.
2. Mit der Belastung - die jeweiligen Schichten werden ohne Befestigung aufgelegt und dann werden sie mit einer entsprechenden Belastungsschicht belastet, damit wird die Membrane gegen Windzugkräfte geschützt. Das kann eine Schicht Zuschlagstoff von bestimmten Parametern sein, z.B. Kies oder Straßenbeton (Dachparkplatz) oder aber auch eine Schicht mit Pflanzen - sog. grüne Dächer. Auf zusätzliche Befestigung an den Dachrändern kann verzichtet werden. Bei den Dächern mit Belastung soll bei der Entwurfsplanung eine zusätzliche Dachbelastung und die beschränkte Dachneigung bis maximal 3% berücksichtigt werden. Die jeweiligen Membranblätter sollen durch Pressschweißen oder Kleben miteinander verbunden werden. Für Dächer unter 300 m2 haben wir die Möglichkeit, maßgeschneiderte Platten DachGam SZ in unserem Werk herzustellen. Der Vorzug der Belastungsschicht ist eine ausgezeichnete Vorbeugung der Deckung gegen mechanische Beschädigungen.
Eine detaillierte Beschreibung der Montage des Dachsystems erhalten Sie auf Anfrage.
|